
Sachsenhausen Geschichte: Eine Zeitreise durch Frankfurts lebendiges Viertel
Tauche ein in die faszinierende Geschichte Sachsenhausens, einem der ältesten und lebendigsten Stadtteile Frankfurts. Von seinen mittelalterlichen Ursprüngen als Fischer- und Handwerkersiedlung bis hin zum heutigen pulsierenden Apfelweinviertel und Kulturzentrum am Museumsufer – entdecke die Geheimnisse und Entwicklungen, die Sachsenhausen zu dem gemacht haben, was es heute ist. Wir beleuchten die wichtigsten Fakten, traditionelle Apfelweinwirtschaften und die moderne Seite dieses einzigartigen Stadtteils.
Willkommen in Sachsenhausen, einem Stadtteil, der so viel mehr ist als nur ein Ort zum Ausgehen! Wenn du durch die engen Gassen schlenderst oder am Mainufer entlangspazierst, spürst du förmlich die Geschichte unter deinen Füßen. Sachsenhausen ist ein lebendiges Geschichtsbuch, das seine Seiten immer wieder neu aufschlägt, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Hier treffen altehrwürdige Apfelweinwirtschaften auf moderne Kunstmuseen, und das pulsierende Stadtleben verschmilzt mit dem Charme vergangener Epochen. Begleite uns auf eine spannende Reise durch die ‚Sachsenhausen Geschichte‘ – von den ersten Siedlern bis zum heutigen Hotspot am Main. Mach dich bereit für Fakten, Anekdoten und natürlich ein paar kulinarische Geheimtipps, die deinen Besuch unvergesslich machen werden!
Key Facts zur Geschichte Sachsenhausens
- Ursprünge im Mittelalter: Sachsenhausen ist seit dem Mittelalter ein fester Bestandteil Frankfurts und wurde erstmals 1193 urkundlich erwähnt, 1318 dann explizit als Teil der Stadt im sogenannten Stadtfrieden.
- Rätselhafter Name: Die Herkunft des Namens ‚Sachsenhausen‘ ist nicht eindeutig geklärt. Eine populäre Sage besagt, Karl der Große habe hier besiegte Sachsen angesiedelt, doch historische Belege fehlen. Wahrscheinlicher ist eine Ableitung von ‚Sassen‘ (Beisassen mit eingeschränkten Rechten) oder Besitzern großer Höfe.
- Strategische Bedeutung: Im späten 14. Jahrhundert wurde Sachsenhausen in die Frankfurter Stadtbefestigung einbezogen, was seine Bedeutung als Vorstadt unterstreicht.
- Handwerk und Handel: Historisch war Sachsenhausen bekannt für Berufe wie Lohgerber, Fischer, Schiffer und Gärtner, die die Wirtschaft des Viertels prägten.
- Zerstörung und Wiederaufbau: Im Zweiten Weltkrieg wurde fast die Hälfte Sachsenhausens zerstört. Der Wiederaufbau formte das heutige Bild, das Altes und Neues geschickt miteinander verbindet.
- Apfelwein-Hochburg: Schon immer war Sachsenhausen das Herz der Frankfurter Apfelweinkultur, eine Tradition, die bis heute lebendig ist und den Stadtteil weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt macht.
- Kulturelles Zentrum: Mit dem Museumsufer entwickelte sich Sachsenhausen zu einem bedeutenden kulturellen Hotspot Frankfurts, der Kunstliebhaber aus aller Welt anzieht.
Von Fischern und Festungsmauern: Die frühen Jahre
Die ‚Sachsenhausen Geschichte‘ beginnt weit vor dem Trubel, den wir heute kennen. Lange bevor die ersten Touristen durch die Klappergasse schlenderten, war Sachsenhausen eine beschauliche Siedlung am südlichen Mainufer. Stell dir vor: Hier lebten Fischer, die ihren Fang direkt aus dem Main zogen, Handwerker, die ihre Waren feilboten, und Gärtner, die die Stadt mit frischen Produkten versorgten. Es war eine eigene Welt, getrennt von der Altstadt durch den Fluss, aber untrennbar mit ihr verbunden. Die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1193 und die offizielle Eingliederung in den Frankfurter Stadtfrieden von 1318 zeigen, wie früh Sachsenhausen ein integraler Bestandteil der Mainmetropole wurde.
Ein besonders spannendes Kapitel in der ‚Sachsenhausen Geschichte‘ ist die Zeit der Befestigung. Ende des 14. Jahrhunderts wurde Sachsenhausen, genau wie die Altstadt, mit einer beeindruckenden Mauer umgeben, deren Reste du heute noch an einigen Stellen entdecken kannst. Diese Festung sollte nicht nur Schutz bieten, sondern auch die wachsende Bedeutung des Viertels unterstreichen. Es war die Zeit, in der sich hier auch der Deutsche Orden ansiedelte und seine Kommende errichtete. Diese mittelalterlichen Strukturen prägen bis heute das Bild von Alt-Sachsenhausen mit seinen verwinkelten Gassen und historischen Gebäuden. Wenn du mehr über die aktuelle Entwicklung des Stadtteils erfahren möchtest, schau doch mal in unserem Beitrag über Sachsenhausen Süd vorbei.
Das Herz des Apfelweins: Eine lebendige Tradition
Keine ‚Sachsenhausen Geschichte‘ wäre vollständig ohne das flüssige Gold, das hier seit Jahrhunderten fließt: der Apfelwein, liebevoll ‚Ebbelwoi‘ genannt. Sachsenhausen ist das unbestrittene Zentrum der Frankfurter Apfelweinkultur. Schon im 17. Jahrhundert wurde hier der Apfelwein ausgeschenkt, und diese Tradition wird bis heute in unzähligen urigen Apfelweinwirtschaften gelebt. Der Abriss der mittelalterlichen Befestigungsanlagen im frühen 19. Jahrhundert ermöglichte ein starkes Wachstum des Viertels, und mit ihm blühte auch die Apfelweinszene auf. Hier sitzt man auf langen Holzbänken, genießt deftige hessische Spezialitäten und trinkt den Ebbelwoi aus dem traditionellen ‚Gerippten‘ – oft direkt aus dem ‚Bembel‘. Es ist ein Erlebnis, das du dir nicht entgehen lassen solltest!
Wenn du das echte Sachsenhausen erleben willst, musst du in eine der traditionellen Apfelweinwirtschaften einkehren. Ein absoluter Klassiker ist die Apfelweinwirtschaft Atschel in der Wallstraße [3 in search 2]. Seit dem 19. Jahrhundert serviert man hier in einem holzvertäfelten Ambiente oder im gemütlichen Garten traditionelle deutsche Gerichte und natürlich den besten Ebbelwoi. Ebenso legendär ist die Apfelweinwirtschaft Dauth-Schneider am Neuen Wall, bekannt für ihre Frankfurter Spezialitäten wie Rippchen mit Kraut und Handkäse mit Musik [13 in search 2]. Und wer das urige Flair liebt, findet im Zum Gemalten Haus in der Schweizer Straße eine der ältesten und traditionellsten Apfelweinwirtschaften Frankfurts, die mit ihren Wandmalereien aus den 1930er Jahren begeistert [10 in search 2]. Diese Orte sind nicht nur Restaurants, sie sind lebendige Museen der ‚Sachsenhausen Geschichte‘ und des Frankfurter Lebensgefühls. Für weitere Einblicke in Frankfurts Apfelweinkultur, schau dir unseren Artikel über Äppelwoi in Sachsenhausen an.
Wandel und Moderne: Sachsenhausen heute
Die ‚Sachsenhausen Geschichte‘ ist aber keine statische Erzählung, sondern eine dynamische Entwicklung. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, die fast die Hälfte des Stadtteils betrafen, erlebte Sachsenhausen einen beeindruckenden Wiederaufbau. Aus den Trümmern entstand ein Viertel, das sich neu erfand, ohne seinen Charakter zu verlieren. Die Schweizer Straße, die nach dem Bau der Untermainbrücke 1874 entstand, entwickelte sich zu einer eleganten Einkaufs- und Flaniermeile, die bis heute ihren Charme bewahrt hat. Hier findest du nicht nur Boutiquen und Cafés, sondern auch das eine oder andere historische Gebäude, das die Zeiten überdauert hat.
Ein weiteres prägendes Element der modernen ‚Sachsenhausen Geschichte‘ ist das berühmte Museumsufer. Entlang des Mains reihen sich hier weltberühmte Museen wie das Städel Museum, das Deutsche Architekturmuseum (DAM) [18 in search 1] und das Liebieghaus [22 in search 1] aneinander und machen Sachsenhausen zu einem kulturellen Magneten. Diese Museumslandschaft hat das Image des Viertels nachhaltig geprägt und zieht jährlich Millionen von Besuchern an. Aber auch abseits der großen Museen gibt es viel zu entdecken: kleine Galerien, gemütliche Cafés und versteckte Ecken, die zum Verweilen einladen. Sachsenhausen ist heute ein faszinierender Mix aus Tradition und Moderne, ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird und gleichzeitig die Zukunft gestaltet wird.
Fazit: Sachsenhausens unvergänglicher Charme
Die ‚Sachsenhausen Geschichte‘ ist eine Geschichte voller Wandel, Beständigkeit und unverwechselbarem Charakter. Von den bescheidenen Anfängen als Fischerdorf über die Befestigung im Mittelalter bis hin zum lebendigen Apfelweinviertel und kulturellen Hotspot von heute – Sachsenhausen hat viele Facetten und Geschichten zu erzählen. Es ist ein Stadtteil, der seine Traditionen pflegt, aber auch offen für Neues ist. Die Kombination aus historischen Gassen, dem pulsierenden Apfelweinviertel, dem kulturellen Reichtum des Museumsufer und der modernen Lebensart macht Sachsenhausen zu einem einzigartigen Ort in Frankfurt. Egal, ob du dich für die tief verwurzelte Apfelweinkultur interessierst, die Museen erkunden möchtest oder einfach nur das besondere Flair genießen willst – Sachsenhausen wird dich mit seinem unvergänglichen Charme begeistern. Komm vorbei und schreibe dein eigenes Kapitel in der ‚Sachsenhausen Geschichte‘!
FAQ
Wofür ist Sachsenhausen in Frankfurt besonders bekannt?
Sachsenhausen ist vor allem für seine traditionellen Apfelweinwirtschaften, das lebendige Nachtleben in Alt-Sachsenhausen und das beeindruckende Museumsufer bekannt, das eine Vielzahl von Museen beherbergt.
Welche historischen Sehenswürdigkeiten gibt es in Sachsenhausen?
Zu den historischen Sehenswürdigkeiten zählen die Überreste der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die Dreikönigskirche und das Deutschordenshaus. Auch die engen Gassen von Alt-Sachsenhausen selbst erzählen viele Geschichten.
Woher kommt der Name Sachsenhausen?
Die genaue Herkunft des Namens ‚Sachsenhausen‘ ist umstritten. Eine Theorie besagt, er stamme von ‚Sassen‘, was Bürger mit eingeschränkten Rechten oder Besitzer großer Höfe bedeuten könnte. Eine andere, weniger belegte Legende spricht von Sachsen, die Karl der Große hier angesiedelt haben soll.






