Schauspiel Frankfurt: Dein Blick hinter die Kulissen und auf die neue Spielzeit 2025/2026

Abstract:

Das Schauspiel Frankfurt ist seit Jahrhunderten ein pulsierendes Herz der Frankfurter Kulturlandschaft. Tauche ein in die faszinierende Welt dieses renommierten Theaters und entdecke die aktuellen Highlights der Spielzeit 2025/2026. Von klassischen Dramen bis zu modernen Inszenierungen, von der Debatte um die Zukunft des Gebäudes bis zur Nachwuchsförderung – hier erfährst du alles, was das Schauspiel Frankfurt so besonders macht. Wir nehmen dich mit auf eine Reise durch Geschichte, Gegenwart und Zukunft des größten Sprechtheaters im Rhein-Main-Gebiet.

Frankfurt, du bist eine Stadt voller Kontraste: glitzernde Skyline und gemütliche Gassen, Finanzmetropole und grüne Oasen. Doch inmitten all dessen schlägt ein kulturelles Herz, das seit Jahrhunderten die Menschen bewegt und begeistert: das Schauspiel Frankfurt. Es ist nicht nur ein Ort, an dem Geschichten lebendig werden, sondern auch ein Spiegel unserer Gesellschaft und ein Treffpunkt für Kunstliebhaber aus der ganzen Region. Wenn du dich fragst, was die Bühnen am Willy-Brandt-Platz aktuell zu bieten haben und welche spannenden Entwicklungen hinter den Kulissen stattfinden, dann bist du hier genau richtig. Wir werfen einen detaillierten Blick auf die Neuigkeiten rund um das Schauspiel Frankfurt, seine Geschichte und seine vielversprechende Zukunft. Mach dich bereit für eine Reise in die Welt der darstellenden Kunst, die dich fesseln wird!

Key Facts zum Schauspiel Frankfurt

  • Historische Wurzeln: Das Schauspiel Frankfurt blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1782 reicht, als das erste städtische Theater in Frankfurt eröffnet wurde.
  • Vier Spielstätten: Das Theater bespielt vier einzigartige Bühnen: das große Schauspielhaus, die intimen Kammerspiele, die experimentelle Box und das vielseitige Bockenheimer Depot.
  • Renommierte Leitung: Seit der Spielzeit 2017/18 steht Anselm Weber als Intendant an der Spitze des Ensembles und prägt das künstlerische Profil des Hauses.
  • Vielfältiges Programm: Von zeitlosen Klassikern über zeitgenössische Dramatik bis hin zu Uraufführungen – das Schauspiel Frankfurt bietet ein breites Spektrum an Inszenierungen international bekannter Regisseur:innen.
  • Zukunft der Städtischen Bühnen: Der Gebäudekomplex am Willy-Brandt-Platz, den sich das Schauspiel mit der Oper teilt, ist sanierungsbedürftig. Eine intensive Debatte über Abriss, Sanierung oder Neubau prägt die Zukunftsvision.
  • Nachwuchsförderung: In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Frankfurt bietet das Schauspiel ein „Studiojahr Schauspiel“ an, das jungen Talenten tiefe Einblicke und praktische Erfahrungen ermöglicht.

Die aktuelle Spielzeit: Ein Feuerwerk der Emotionen

Die Spielzeit 2025/2026 am Schauspiel Frankfurt ist gespickt mit faszinierenden Produktionen, die zum Nachdenken anregen, unterhalten und begeistern. Ein Blick auf den Spielplan verrät, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Besonders hervorzuheben ist „Publikumsbeschimpfung“ von Peter Handke in der Regie von Claudia Bauer, eine musikalische Jubiläumsinszenierung des berühmten Skandalstücks, das vor 60 Jahren das Theater neu erfinden wollte und nun als Liebeserklärung an die Bühne zurückkehrt. Dieses Stück, das im Februar und März 2026 mehrfach zu sehen ist, verspricht eine intensive Auseinandersetzung mit der Rolle des Publikums und des Theaters selbst.

Ein weiteres Highlight ist die Premiere von „Der Meister und Margarita“ nach Michail Bulgakow, inszeniert von Timofej Kuljabin, die im Februar und März 2026 auf dem Spielplan steht. Bulgakows satirisches Meisterwerk, das Elemente des Fantastischen mit scharfer Gesellschaftskritik verbindet, wird sicherlich für Gesprächsstoff sorgen. Auch Uraufführungen wie „Spiel des Schwebens“ von Anja Hilling in den Kammerspielen oder „Die Affäre auf der Straße nach Monaco“ von Nele Stuhler und Jan Koslowski bieten frische Perspektiven und zeigen die Experimentierfreude des Hauses. Die Vielfalt der Stücke, von Bertolt Brechts „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ bis zu Tennessee Williams‘ „Süßer Vogel Jugend“, unterstreicht den Anspruch des Schauspiel Frankfurt, relevante und vielschichtige Kunst zu präsentieren.

Hinter den Kulissen: Talentförderung und die Zukunft des Hauses

Das Schauspiel Frankfurt ist nicht nur eine Bühne für etablierte Stars, sondern auch eine wichtige Talentschmiede. Die enge Zusammenarbeit mit der HfMDK Frankfurt im Rahmen des „Studiojahr Schauspiel“ ist ein Paradebeispiel dafür. Studierende des dritten Ausbildungsjahres werden für eine Spielzeit fest in die Theaterarbeit eingebunden, wirken in Repertoireproduktionen mit und erarbeiten eigene Studioinszenierungen. Dies ermöglicht jungen Schauspieler:innen, unter professionellen Bedingungen Erfahrungen zu sammeln und mit renommierten Regisseur:innen zusammenzuarbeiten – eine unschätzbare Basis für ihre spätere Karriere. Das aktuelle Ensemble, darunter Namen wie Christoph Bornmüller, Isaak Dentler und Melanie Straub, trägt maßgeblich zur künstlerischen Qualität und zum unverwechselbaren Charakter des Schauspiel Frankfurt bei.

Ein großes Thema, das die Zukunft des Schauspiel Frankfurt maßgeblich beeinflusst, ist die Sanierung oder der Neubau des Gebäudekomplexes der Städtischen Bühnen am Willy-Brandt-Platz. Seit Langem ist bekannt, dass das Gebäude sanierungsbedürftig ist und modernen Sicherheitsvorschriften nur teilweise genügt. Obwohl 2020 ein Abriss beschlossen wurde, bestätigte das hessische Landesamt für Denkmalpflege den Denkmalwert des Foyers, was die Debatte um den Erhalt des Gebäudes neu entfacht hat. Diese Diskussion ist nicht nur eine Frage der Baukunst, sondern auch ein Bekenntnis zur kulturellen Identität Frankfurts und zur Rolle des Theaters in der Stadt. Es bleibt spannend zu sehen, welche Lösung für dieses architektonische und kulturelle Erbe gefunden wird.

Mehr als nur ein Abend: Rahmenprogramme und Barrierefreiheit

Das Schauspiel Frankfurt versteht sich als offenes Haus und bietet weit mehr als nur die Abendvorstellungen. Um den Zugang zum Theater für alle zu ermöglichen, gibt es vielfältige barrierefreie Angebote. So wird beispielsweise die Vorstellung von „So langsam, so leise“ am 13. Februar 2026 mit einer Simultanübersetzung in Deutsche Gebärdensprache angeboten. Solche Initiativen zeigen das Engagement des Theaters für Inklusion und Zugänglichkeit. Darüber hinaus gibt es zu vielen Produktionen Stückeinführungen und Publikumsgespräche, die tiefere Einblicke in die Inszenierungen und den Entstehungsprozess hinter den Kulissen ermöglichen. Diese „Vorgehört“-Formate und Audio-Einführungen sind eine wunderbare Gelegenheit, sich intensiver mit den Werken auseinanderzusetzen und die Perspektiven der Dramaturgie und des Ensembles kennenzulernen.

Manchmal wird ein Theaterbesuch sogar zu einem kleinen Event: Am Valentinstag, dem 14. Februar 2026, gibt es im Anschluss an „Der Große Gatsby“ einen Charleston-Schnupperkurs und eine Party in der Panorama Bar – eine perfekte Gelegenheit, den Theaterabend stilvoll ausklingen zu lassen und vielleicht sogar neue Leute kennenzulernen. Solche Extras machen den Besuch im Schauspiel Frankfurt zu einem ganzheitlichen Erlebnis, das über das reine Zuschauen hinausgeht und die Gemeinschaft fördert. Es lohnt sich also immer, nicht nur den Spielplan, sondern auch die „Extras“ im Auge zu behalten.

Kulinarische Ausflüge rund um das Schauspiel Frankfurt

Ein Theaterabend ist oft erst perfekt mit einem passenden kulinarischen Erlebnis davor oder danach. Rund um das Schauspiel Frankfurt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Gaumen zu verwöhnen. Direkt in der Oper Frankfurt, im selben Gebäudekomplex, findest du das Fundus – Restaurant in der Oper Frankfurt. Hier kannst du in eleganter Atmosphäre speisen und dich auf den Abend einstimmen oder ihn Revue passieren lassen. Für Liebhaber der amerikanischen Küche und alle, die es etwas legerer mögen, ist What’s Beef eine ausgezeichnete Wahl. Nur einen Katzensprung vom Theater entfernt, bietet es saftige Burger und eine entspannte Atmosphäre. Wenn du Lust auf eine kulinarische Reise hast, empfehle ich dir Im Herzen Afrikas. Dieses Restaurant, etwas weiter im Bahnhofsviertel gelegen, verführt mit authentischer äthiopischer Küche und ist ein echtes Erlebnis für die Sinne. Egal, ob du es klassisch, modern oder exotisch magst – in der Nähe des Schauspiel Frankfurt findest du garantiert den richtigen Spot für deinen Genussmoment.

Eine reiche Geschichte: Das Fundament des Schauspiel Frankfurt

Die Geschichte des Schauspiel Frankfurt ist so facettenreich wie die Stadt selbst und reicht weit zurück. Schon 1592 gastierten englische Komödiantentruppen zur Herbstmesse in Frankfurt, und im 18. Jahrhundert, in der Epoche der Aufklärung, entstand der Wunsch nach einem festen Theaterbau. Gegen den Widerstand der lutherischen Geistlichkeit wurde 1782 das klassizistische Comoedienhaus eröffnet, das schnell zum Frankfurter Nationaltheater avancierte. Hier feierte 1784 Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“ seine Uraufführung – ein Meilenstein der deutschen Theatergeschichte.

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich das Theater weiter, wurde zum Frankfurter Stadttheater und eröffnete 1902 das monumentale Jugendstil-Schauspielhaus am Gallustor, dem heutigen Willy-Brandt-Platz. Unter Emil Claar und später Richard Weichert erlangte es überregionale Bedeutung und war eine Hochburg des „Frankfurter Expressionismus“. Auch Bertolt Brechts „Die Hochzeit“ (heute „Die Kleinbürgerhochzeit“) wurde hier 1926 uraufgeführt. Die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1944 war ein tiefer Einschnitt, doch das Theater ließ sich nicht unterkriegen. Nach dem Krieg wurde der Spielbetrieb in provisorischen Stätten wieder aufgenommen, bis 1963 die heutige Theaterdoppelanlage mit Oper und Schauspielhaus entstand. Diese bewegte Vergangenheit prägt das Schauspiel Frankfurt bis heute und macht es zu einem Ort von großer kultureller Bedeutung für die Mainmetropole.

Fazit

Das Schauspiel Frankfurt ist und bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil der Frankfurter Kulturszene. Mit seiner spannenden Mischung aus traditionellen Klassikern und mutigen zeitgenössischen Inszenierungen zieht es ein breites Publikum an und regt immer wieder zum Nachdenken an. Die aktuelle Spielzeit 2025/2026 verspricht mit Premieren wie „Der Meister und Margarita“ und der „Publikumsbeschimpfung“ von Peter Handke wieder zahlreiche Höhepunkte. Die Debatte um die Zukunft des Gebäudes zeigt, wie tief das Theater in der Identität der Stadt verwurzelt ist und wie wichtig sein Erhalt für die kulturelle Landschaft Frankfurts ist. Gleichzeitig sichert die engagierte Nachwuchsförderung in Kooperation mit der HfMDK Frankfurt, dass auch zukünftige Generationen von Theaterbegeisterten in den Genuss herausragender Schauspielkunst kommen werden. Ob du nun ein langjähriger Theatergänger bist oder das Schauspiel Frankfurt zum ersten Mal entdecken möchtest – ein Besuch lohnt sich immer, um die pulsierende Seele der Kulturstadt Frankfurt zu erleben. Verbinde deinen Theaterbesuch doch gleich mit einem kulinarischen Highlight in einem der vielen Restaurants in der Nähe und mache deinen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis!

FAQ

Welche sind die Hauptspielstätten des Schauspiel Frankfurt?

Das Schauspiel Frankfurt bespielt vier Hauptspielstätten: das große Schauspielhaus, die Kammerspiele, die Box und das Bockenheimer Depot.

Wer ist der aktuelle Intendant des Schauspiel Frankfurt?

Seit der Spielzeit 2017/18 ist Anselm Weber der Intendant des Schauspiel Frankfurt.

Gibt es barrierefreie Angebote im Schauspiel Frankfurt?

Ja, das Schauspiel Frankfurt bietet verschiedene barrierefreie Angebote an, wie zum Beispiel Simultanübersetzungen in Deutsche Gebärdensprache bei ausgewählten Vorstellungen.

Teile deine Liebe